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Wettbachstraße 4/1
71063 Sindelfingen
Telefon: 0 70 31 / 81 10 96
Telefax: 0 70 31 / 87 58 44

Welche unterschiedlichen Verfahren gibt es und wie läuft eine Knochendichtemessung ab?

 

 

Der quantitativen Computer-Tomographie (QCT): Sie eignet sich besonders gut zur Früherfassung eines trabekulären Knochenverlustes, zur Verlaufskontrolle eignet sich diese Methode wegen der Strahlenbelstung eher nicht so gut. Das Prinzip dieser Untersuchung ist die Computer-Tomographie (CT).Vorteil: Sie bietet umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten und es kann insbesondere zwischen trabekulären und kortikalen Knochenanteilen differenziert werden.Bestimmt wird hierbei ein Knochenvolumen: Unterhalb eines Wertes von 100 mg/cm³ steigt das Frakturrisiko stark an. Nachteil: relativ hohe Strahlenbelastung ( 100-300 mREM ).
pQCT: Speziell kleine Geräte mit geringer Strahlenbelastung messen an den Fingern oder Handgelenken- diese peripheren Messergebnisse dürfen aber nicht unkritisch auf das Gesamtskelett übertragen werden. Allerdings geben Sie eine genaue Aussage im gemessenen Gebiet .Ein hochinteressantes zukünftiges Einsatzgebiet dürfte in der Ultrahochauflösung und dreidimensionalen Darstellung der Knochenbälkchenstruktur liegen insbesondere beim Einsatz neuer Osteoporosemedikamente ( Teriparatid ) zur differenzierteren Therapiekontrolle insbes.hinsichtlich dem Wiederaufbau und Verbesserung der Knochenbälkchenarchitektur.
Knochendichtemessung mit Ultraschall ( QUI ): Neue Messmethode vorwiegend an gut zugänglichen Knochenoberflächen wie Ferse,Unterarm,Unterschenkel und Finger. Vorteil: Fehlende Strahlenbelastung,einfache Anwendung und Darstellung von Knochenrinde und Bälkchen.Auch hier muss betont werden dass Normalwerte an Ferse oder Finger eine schwere Osteoporose an der Wirbelsäule oder Hüften nicht ausschliessen können. Allerdings wird die Ultraschallmessung heute als Screening-Methode zur Einschätzung des Frakturrisikos allgemein akzeptiert.Für die Therapiekontrolle kann diese Methode allerdings gegewärtig noch nicht empfohlen werden.( s.DVO-Empfehlung )
DXA-Methode (Dual energy X-Ray Absorptiometry) :Es handelt sich hierbei um die populärste und ausgereifteste Messmethode, der Goldstandard weltweit und in allen nationalen und internationalen Therapiestudien.Die DXA-Methode wurde in den 80er Jahren entwickelt und ihre globale Anwendung begann 1988.Zwei abgeschwächte Röntgen-Energiestrahlen unterschiedlicher Intensität werden durch das Skelett hindurchgeschickt.Aus der Menge der durch den Knochen abgeschwächten Strahlung kann die Knochendichte errechnet werden.Gemessen wird an Lendenwirbelsäule und Hüfte und ggf zusätzlich am Unterarm z.B.bei Hüftprothesen bds.Innerhalb der automatisch definierten Flächen wird dann der Mineralgehalt pro Fläche( g/cm²) berechnet. Vorteile: sehr geringe Strahlenbelastung ( 13 mREM= 1/10-1/100 einer normalen Röntgenaufnahme!), schnell ( 5-10 Min.), zentrale Messung für die Osteoporose empfindlichsten und frakturgefährdetsten Skelettareale (LWS und Hüfte ), hohe Messgenauigkeit und Präzision (2-6% und 1-3%) Nachteile: starke Gerätespezifität mit unterschiedlichen Messwerten, ferner können starke knöcherne oder arthrotische Anbauten und Skoliosen die Messung erschweren oder verfälschen.
Röntgenbild: Hier wird der Knochenverlust erst bei einer Dichteminderung über 30 Prozent sichtbar. Daher eignet sich diese Methode nicht zur Früherkennung einer Osteoporose.Allerdings berechtigen charakteristische knöcherne Veränderungen an den Wirbelkörpern (Fischwirbel, Keilwirbel ) zu entsprechenden Verdachtsdiagnosen mit weiterführender Abklärung wie Labor und Dichtemessung. 

 

 

Zusammenfassung:

Alle Methoden wurden hinsichtlich Ihrer Validität ausreichend überprüft und bieten gerätespezif. Vor- und Nachteile: 

Nach der Empfehlung der WHO und des Dachverbandes Osteologie  sowie nach aktueller Studien- und Datenlage stellt  gegenwärtig die DXA-Messung hinsichtlich der Frakturrisikovorraussage und der Therapiekontrolle das aussagekräftigste Messverfahren dar.

Der Dachverband der Deutchen Osteologischen Gesellschaften ( DVO ) hat 

Leitlinien erlassen, die sich ausschliesslich an den Ergebnissen der nach DXA-Methoden ermittelten Knochendichte orientieren.

Diese Leitlinien geben Behandlungsrichtlinien für die einzelnen Stadien und Formen der Osteoporose vor. 

 

Wie läuft die Messung ab?

Hat der Arzt eine dieser Methoden ausgewählt, legt sich der Patient unter oder in das entsprechende Untersuchungsgerät. Zur Diagnose der Osteoporose werden die Knochendichte von Oberschenkelhals,Radius oder  Lendenwirbelsäule gemessen. Die Untersuchung dauert je nach Methode zwischen 5 und 15 Minuten.

Aus organisatorischen und gerätetechnischen Gründen führen wir unsere DXA-Untersuchungen in seperaten Praxisräumen in der Vaihinger Str.15 durch wo sich der Patient mit einer Praxismitarbeiterin nach vorheriger Anmeldung zur Messung trifft.

Die Auswertung und Besprechung der Messergebnisse erfolgt danach in unserer Sprechstunde oder auf Wunsch telefonisch oder per E-mail

 

DXA- Osteodensitometrie in unseren Räumen

in der Vaihinger Str.15

 

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