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Wettbachstraße 4/1
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Was ist eine Stoßwelle

Eine Stoßwelle ist eine sich ausbreitende Schallwelle, in der größere Teile der Materie, meist der Luft, oder auch nur einzelne Atome in Schwingungen versetzt werden. Im Gegensatz zu druckschwachen monofrequenten Ultraschallwellen sind Stoßwellen kurze (Lebensdauer 10 µs), druckstarke (Spitzendruck ca 500 bar) Schallimpulse, die sich durch einen schnellen Druckanstieg (Anstiegszeit < 10ns) und durch ein breites Frequenzspektrum (16 Hz - 20 MHz) auszeichnen.

 

 





Wie wirkt eine Stoßwelle

Die Ausbreitung, Geschwindigkeit und Reichweite von Stoßwellen

sind von der Dichte der Materie abhängig, in der sich die Welle ausbreitet. Entscheidend für die Energiefreisetzung im menschlichen Organismus ist der Dichteunterschied zwischen den verschiedenen Geweben. So kann man zwischen "flüssigen Geweben" (Fett, Muskel, Blut, Wasser) und "festen Geweben" (Knochen, Nierenstein, Kalk) unterscheiden.

An der Grenze zweier unterschiedlich dichter Gewebestrukturen, so z.B. zwischen Knochen und Fett, wird durch Ausbreitungshindernisse die Energie der Stoßwelle in diesen Strukturen freigesetzt. Im Gegensatz zur Ultraschallwelle geschieht dies nicht nur in Form von thermischer sondern auch kinetischer Energie, die therapeutisch genutzt wird.

Die Stoßwelle besteht aus zwei verschiedenen Anteilen, einer Druck- und einer Zugwelle. Die Druckwelle komprimiert das umgebende Gewebe und durch die Freisetzung von Energie kommt es zum Aufbruch der Gitters-truktur von Molekülen. Der Zugwellenanteil mit seinem geringeren Druck sorgt für ein Zusammenfallen von Gasblasen (Kavitationsphänomen) innerhalb der Kalkstrukturen, die sich nach Ablauf der Stoßwelle wieder ausdehnen und somit für eine Destabilisierung der Kalkstrukturen sorgen.

 

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