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Wettbachstraße 4/1
71063 Sindelfingen
Telefon: 0 70 31 / 81 10 96
Telefax: 0 70 31 / 87 58 44



Schmerztherapie und weitere klassisch-konservative Behandlungsmöglichkeiten im Kampf gegen die Arthrose



 

 

 

Allgemein:

Obwohl wir heute viel mehr über die Arthroseentstehung wissen gibt es gegenwärtig trotz intensiver molekularbiologischer u. genetischer Forschung noch keine Heilungsmöglichkeit der Arthrose -

Allerdings steht mit der ORTHOKIN-Therapie  neuerdings eine Behandlungsform zur Verfügung die zumindest ansatzweise genau da ansetzt und blockiert wo die Arthrose entsteht:- nämlich im Entzündungsmechanismus selbst !

Dennoch haben die klassischen nicht-operativen Therapieformen insbesondere in der Prävention und symptomatischen Behandlung - wenn auch nur mit gewissen Einschränkungen - durchaus  noch ihre Daseinsberechtigung.

 

Medikamentös:

Klassischerweise Einsatz von sog. nichtsteroidalen Antiphlogistika ( NSAR oder NSAID ) bspw. Voltaren oder Ibuprofen zur Entzündungshemmung. Leider führt eine längere Einnahme insbes. bei vorbelasteten oder älteren Patienten häufiger zu Reizungen oder Ulcusbildung an der Magen- oder Darmschleimhaut , auch Störungen im Leber-, Gerinnungs oder Nierenstoffwechsel werden angegeben.

Neueste Entwicklungen-  sog. COX2- Hemmer - haben in klin. Studien gezeigt dass es kaum noch zu Störungen am GIT kommt - bei einigen Präparaten und vorbelasteten Patienten leider jedoch zu einer erhöhten Anzahl von kardiovaskulären Zwischenfällen mit Todesfolge.

 

Halten die Beschwerden sehr lange an oder sind bereits chronisch werden je nach Intensität und Art der Beschwerden zusätzlich Analgetika ( Schmerzmittel ) eingesetzt- man unterscheidet hier gemäss der WHO-Einteilung in

1. leichte Schmerzmittel  - wie Aspirin, Paracetamol oder Novalgin

2. mittelstarke - wie bspw. Valoron,Tramal oder Tilidin und

3. starke wie bspw. Morphin oder Fentanyl-Schmerzpflaster.

 

Bei sehr hartnäckigem und chronischen Verlauf werden auch Antidepressiva wie Saroten , Muskelentspannungspräparate wie Musaril, Ortoton, Mydocalm oder Trancolong oder aber krampflösende Präparate wie Lyrica eingesetzt. 

Sucht-oder Gewöhnungseffekte sowie zahlreiche Nebenwirkungen gilt es hierbei insbesondere bei längerer Einnahme zu beachten.

Salben, Gels und Bäder haben eine wohltuenden reiz- und schmerzlindernde Wirkung- leider eben nur kurzzeitig.   

 

Spritzen:

Im Vordergrund steht hier sicherlich die klassische intraartikuläre ( ins Gelenk ) Cortisonbehandlung, die möglichst nur ein- oder wenigemale beim entzündlich-aktivierten Gelenk wegen der erhöhten Infektgefahr und negativen Beeinflussung des Knorpelstoffwechsels durchgeführt werden sollte.

Deutlich bessere, sicherere und auch klinisch belegte Alternativen sind hierbei die Hyaluron-Säure-Kur oder Orthokin-Eigenserum -Therapie.

Eine ebenfalls gute und sanfte Alternative stellt die biologische Arthrosebehandlung mit fetalen Knorpelzellen  ( Neyarthros o. Neychondrin ) und mit homöopat. Mischpräparaten dar (Traumeel/Zeel u.ä ).  

 

Hilfsmittelversorgung:

Sinnvoll sind hierbei neben stabilisierenden Gelenk- und Rückenbandagen auch moderne Orthesen mit Gelenk oder Einstellmöglichkeiten zur Limitierung der Beweglichkeit oder Achskorrektur.

Besonders empfehlenswert sind hierbei sogenannten Motorschienen zur gleichmässigen Gelenkschmierung und zum Erhalt oder Verbesserung der Gelenkfunktion, - ganz wichtig und wissenschaftlich ausreichend belegt nach Gelenkoperationen ! 

Ferner haben sich auch Schuhzurichtungen insbesondere Fersenpuffer, Aussen- oder Innenranderhöhungen, Abroll- oder Stabilisierungshilfen am Schuh, Orthopädische Masschuhe sowie ein gezielter Schuh- oder Einlagenausgleich insbesondere nach vorheriger 3D-Vermessung zur Statikoptimierung klinisch bewährt.

Die korrekte Anpassung und Anfertigung ist Sache des Orthopädietechnikers- und Schuhmachers - Kontrollen und Problembesprechungen  erfolgen in unserer speziell eingerichteten Hilfsmittelsprechstunde.    

Natürlich versorgen wir unsere Patienten wenn erforderlich auch mit einem Gehstock oder auch  mit einem Gehwagen zur Verbesserung der Gangsicherheit oder bei Sturzneigung.

Auch der Einsatz von mobilen TENS- Reizstromgeräten spielt in der Arthrosetherapie - insbesondere bei chronischen Schmerzen- eine wichtige Rolle- hierdurch lässt sich der Schmerzmittelverbrauch erheblich reduzieren ! 

Auch hierfür haben wir eine besondere TENS- Sprechstunde eingeführt in der wir unsere Patienten im Umgang mit diesem Gerät schulen. 

 

Physiotherapie- Pysikalische Therapie:

In unserem angegliederten Therapiezentrum  führen wir Ultraschall,Elektro, Eis und Wärmebehandlungen durch- pysiotherapeutisch erfolgen krankengymnastische und manualtherapeutische Behandlungen insbesondere zur Muskelkräftigung und Funktionsverbesserung, spezielle Massagetechniken helfen schmerzhafte Verklebungen oder Verhärtungen- übrigens auch Triggerschmerzpunkte- zu beseitigen

Übungsprogramme zur häuslichen Selbstbehandlung und Präventionsprogramme und Schulungen insbes.Hüft-Knie-und Rückenschule

helfen schmerzauslösende oder arthrosefördernde Faktoren auszuschalten.

 

Sonstiges:

LASER-Therapie oder Magnetfeldbehandlungen werden kontrovers diskutiert haben sich aber klinisch bewährt, auch hier hängt der Therapieerfolg vom Schweregrad der Erkrankung ab.

AKUPUNKTUR führt gerade beim Arthroseschmerz zu einer häufig schnellen und verblüffenden Schmerzlinderung - die Überlegenheit zu schulmedizinischen Verfahren wurde sogar unlängst wissenschaftlich im Rahmen der Modellprojekte ( GERAC-Studie ) untermauert. Neuerdings sind Akupunkturbehandlungen bei arthrosebedingten Knie und/oder LWS-Beschwerden Kassenleistungen.